Werkzeug von twicepix in flickr

Heißluftgebläse oder Heißluftpistole  

Die Heißluftpistole wird immer dann benötigt, wenn Materialien erwärmt oder abgekühlt werden sollen. Zu diesem Zwecke wird Lust aus der Umgebung angesaugt und dann erhitzt. Der wesentliche Vorteil gegenüber dem Bunsenbrenner besteht darin, dass keine Flamme benötigt wird. Die Luft wird vielmehr über ein Heizelement erhitzt. Das Heißluftgebläse lässt sich also leichter und weniger gefährlich benutzen als der Bunsenbrenner. Dennoch ist der Einsatz der Heißluftpistole ebenso nicht ungefährlich. Es ist wichtig, auf die eigene Gesundheit zu achten. Die Heißluft, die von der Pistole abgegeben wird, kann je nach Einstellung 50°C bis 650°C heiß sein. Man kann sich also durchaus mit dem Heißluftgebläse verbrennen und eben dies gilt es zu vermeiden. Der Aufbau dieses Werkzeuges erinnert dabei sehr an einen Fön. In der Regel gibt es verschiedene Düsen zum Aufstecken, mit denen man die Heißluft lenken kann.

Gerade, weil keine offene Flamme benötigt wird, können auch brennbare Materialien besser bearbeitet werden. So kann man problemlos Kunststoff verformen oder auch Folien aufbringen oder ablösen. Ein weiterer Bereich für den Einsatz der Heißluftpistole ist das Abtöten von Schimmelpilzmyzelen. Es versteht sich von selbst, dass die eigene Gesundheit immer im Vordergrund steht. Darum sollte man dieses Werkzeug nicht unbeaufsichtigt herum liegen lassen und aufpassen, dass Kinder nicht in die Nähe des heißen Gerätes gehen. Alles in allem ist die Handhabung zwar gefahrloser möglich als der Umgang mit dem Bunsenbrenner, dennoch ist es nicht ungefährlich. Es ist zwar möglich, Kunststoffe zu verformen, man sollte jedoch stets darauf achten, dass diese Stoffe nicht zu heiß werden, um keine unnötigen Risiken einzugehen.   link einfach unter den text:  

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