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Beliebte Schleifmittel für Messer

In jedem Haushalt gibt es früher oder später stumpfe Messer, die das Kleinschneiden von Fleisch oder Gemüse zur Qual werden lassen. Beinahe jedem, selbst wenn er nur hin und wieder kocht, ist der Wetzstahl als Schleifmittel geläufig und häufig ein Bestandteil des Messerblocks. Aber ein bisschen Übung mit dem Wetzstahl gehört schon dazu, um ihn richtig einsetzen zu können. Denn es kommt auf den richtigen Winkel zur Messerschneide an, damit die Klinge wieder scharf wird. Am simpelsten für Laien und für die einfachen Ansprüche gedacht sind elektrische Messerschärfer, damit kann jeder sein günstiges Messer aus dem Supermarkt wieder scharf bekommen.

Wer etwas mehr Geld in seine Messer investiert hat, wird auch schnell darauf kommen, dass ein gutes Messer manchmal Pflege braucht. Für höhere Ansprüche gibt es komplette Schleifsets zu kaufen. Manche ziehen als Schleifmittel einen japanischen Kombistein vor, der auf einer Seite eine Körnung 1000 aufweist und auf der anderen Seite einer 6000er Körnung. Andere erzielen gute Ergebnisse, indem sie auf einer nassen Glasplatte mit Nassschleifpapier arbeiten. Dazu wird das Schleifpapier mit Sprühkleber auf der Glasplatte fixiert, bevor es ans Schleifen geht.

Um die Schärfe eines Messers komplett neu aufzubauen, sollte man mit einem Schruppstein anfangen als grobes Schleifmittel. Danach wird der feinere Schliff mit einer 1000er Körnung und anschließend mit einer 6000er Körnung wieder hergestellt. Der ganze Vorgang dauert so um die 10 Minuten und verlangt ein gewisses Können und Erfahrung im Messerschleifen. Ein sehr ungewöhnliches Schleifmittel ist Buntsandstein, der aber seit dem Mittelalter hervorragende Ergebnisse beim Schärfen erzielt.